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LEBENSRAUM GIPS
Gips ist ein vielseitiger Werkstoff und wesentlicher Teil des natürlichen Lebensraums: Karstlandschaften beeindrucken durch ihre breit gefächerte Vegetation und vielfältige morphologische Erscheinungsformen. Und der Mensch hat diesen „Lebensraum Gips“ stets genutzt und geprägt. Bis vor wenigen Jahrzehnten wurde die Landschaft nach Beweidung, Rohstoffabbau oder forstwirtschaftlicher Nutzung wieder sich selbst überlassen. Heute soll der ungestörte Erhalt großer Landstriche nachhaltig gefördert werden, zum |
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Beispiel innerhalb des Schutzgebietsystems Natura 2000. Diese Broschüre stellt sich der Frage, wie ehemalige Steinbrüche wieder in das Landschaftsbild eingefügt werden können und wie der Stellenwert der „unberührten“ Natur hierzu im Vergleich zu sehen ist. |
Die im Laufe der Zeit entwickelten, auf eine moderne industrielle Veredlung der Rohstoffe Gips und Anhydrit ausgelegten Abbaumethoden lassen nun einen ersten Rückblick zu: Dokumentarisch belegen die Autoren, wie forstliche Rekultivierung und natürliche Sukzession – jeweils mit bereits vorgelagerten abbaubegleitenden Maßnahmen – die Eingliederung bestehender und ehemaliger Abbaustätten in das Landschaftsbild gestatten. |
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Anregungen für einen neuen Ansatz soll
diese Broschüre geben, die kürzlich beim Bundesverband der Gips- und
Gipsbauplattenindustrie e.V. erscheinen ist. |
Hier bieten sich vielfältige Möglichkeiten freier Gestaltung. Diese Chance aber wurde bisher zu wenig genutzt, viel mehr dominierte der Aspekt der Versorgung. |
Wenn diese Broschüre dem Leser Anreize geben könnte, selbst in die Regionen in Nordhessen, Niedersachsen und Thüringen zu reisen und sich vor Ort von der Schönheit des Lebensraumes Gips, aber auch von der Leistungsfähigkeit einer modernen Gipsindustrie zu überzeugen, wäre ein wichtiger Impuls für eine objektive, kritische Auseinandersetzung mit unserer Kulturlandschaft gesetzt. Thomas Bremer |
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Sie können diese Broschüre beim Bundesverband der Gipsindustrie.e.V. per e-Mail bestellen: info@gips.de. |
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